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Anlaufstellen für vertriebene Menschen aus der Ukraine


Ankunftszentrum Wien (gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Althanstraße)

Das Ankunftszentrum Wien richtet sich an Ukrainer:innen, die erstmals in Wien sind und einen vorübergehenden Schlafplatz brauchen.

  • Erfassung durch die LPD Wien (polizeiliche Registrierung)
  • Covid Testung
  • Medizinische Erstabklärung
  • Vermittlung von temporären Schlafplätzen in Notquartieren
  • Erstversorgung, Waschmöglichkeiten, Ausgabe von Hygieneartikel
  • Unterstützung für die Weiterreise in ein anderes Bundesland innerhalb Österreichs
  • Perspektivenabklärung zum Aufenthalt in Österreich oder zur Weiterreise
  • Information über die privaten und organisierten Wohnmöglichkeiten in der Wiener Grundversorgung

Beratungszentrum für Ukrainer:innen im ACV

  • Adresse: Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr (Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen)
  • Die Anmeldung für einen Termin zur Beratung und Beantragung von Grundversorgung in Wien erfolgt über das Anmeldesystem: gvs-termin.fsw.at

Das Angebot im ACV richtet sich mit weiterführende Unterstützungs- und Beratungsleistungen an Vertriebenen aus der Ukraine, die in Österreich bleiben möchten. Für ein Beratungsgespräch (Grundversorgung) wird ein Termin benötigt. Dafür werden auf gvs-termin.fsw.at die persönlichen Daten eingegeben und, wenn möglich, die von der Polizei übermittelte IFA-Zahl (9- bis 10-stellig). Der FSW meldet sich im Anschluss telefonisch mit einem Termin im ACV für die Aufnahme in die Grundversorgung. Für den Termin werden die Meldebestätigung vom Meldeservice der Stadt Wien und die Personaldokumente (Reisepass oder Personalausweis) von allen Angehörigen, die den Antrag auf Grundversorgung stellen, benötigt.

Das Erfassungs- und Beratungszentrum ist Ergebnis einer Kooperation des Fonds Soziales Wien (FSW) und seiner Partnerorganisationen. Expert:innen des FSW, der Caritas der Erzdiözese Wien und der Diakonie beraten und informieren die vertriebenen Menschen. Im Erfassungs- und Beratungszentrum gibt es:

  • Erstberatung, Abklärung weiterer Bedürfnisse und allgemeine Sozialberatung
  • Abklärung und Zuerkennung von Leistungen aus der Grundversorgung wie:
    • Krankenversicherung
    • Mietunterstützung
    • Wohnplatz in einer organisierten Unterkunft
  • Caritas Servicestelle – Folgetermine und laufende Auszahlung von Grundversorgungsleistungen privatwohnender Ukrainer:innen
  • Fremdenrechtsberatung
  • Ein Info-Point des Arbeitsmarktservices Wien (AMS) bietet eine erste Ansprechstelle zur Frage der Beschäftigung, die Unterstützungsmöglichkeiten durch das AMS und die nächsten Schritte. Ukrainisch- und russischsprachige Mitarbeiter*innen stehen beratend zur Seite.
  • Ebenfalls vertreten ist der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF). Berater*innen geben Auskunft über kostenlose Deutschkursplätze auf den Niveaus A1 bis C1. Terminvereinbarungen für Anmeldungen zu ÖIF-geförderten Deutschkursplätzen sind dort auch möglich. Weitere Informationen.

Beratungsstellen für vertriebene Menschen aus der Ukraine

ASBÖ – Beratungszentrum Ukraine
Die Sozialberatung für Schutzsuchende aus der Ukraine
Adresse: Schönbrunner Straße 222-228/Stiege 1/6. Stock, 1120 Wien
Telefon: +43 1 89 145 51000
Email: sozialberatung@samariterwien.at
Öffnungszeiten: Montag-Freitag von 8:30-13:00 Uhr;

DIAKONIE - Beratungszentrum Ukraine
Wohnraumvermittlung, Wohnberatung, Sozialberatung, Sozialmedizinische Beratung und Arbeitsmarktintegrationsberatung für vertriebene Menschen aus der Ukraine – muttersprachlich und dolmetschgestützt. Adresse: Wilhelminenstr. 91-93/II f, 1. Stock, 1160 Wien
Telefon: +43 1 343 9191
Email: beratungszentrum-ukraine@diakonie.at
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr; Freitag: 08:30-12:00 Uhr;

INTERFACE – MALVA: Startbegleitung für aus der Ukraine geflüchtete Menschen
Adresse: Gerhardusgasse 25, 1200 Wien
Telefon: 01 524 50 15 / 300
Email: malva@interface-wien.at
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag: 8:30 bis 12:00, 13:00 bis 15:00 Uhr; Mittwoch und Freitag: 8:30 – 12:00 Uhr

tralalobe – Beratungsstelle BRAVE
Adresse: Augasse 2-6, 2. Stock, 1090 Wien
Telefon: +43 670 353 97 37 / +43 670 354 43 75
Email: brave@tralalobe.at
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch – Freitag: 10:00 – 12:00 Uhr und 12:30 – 16:00 Uhr; Dienstag: 12:30 – 16:00 Uhr

VOLKSHILFE Wien - Beratungsstelle perspektivo: Begleitung und Gestaltung von Perspektiven für Vertriebene aus der Ukraine
Adresse: Augasse 2-6, 2 Stock, 1090 Wien (ehemaliger WU-Standort)
Telefon: 0676 8784 47 55
Email: perspektivo@volkshilfe-wien.at
Öffnungszeiten: Montag: 9:00 – 16:00 Uhr, Dienstag: 13:00 – 17:30 Uhr, Mittwoch: 9:00 – 16:00 Uhr, Donnerstag: 9:00 – 12:30 Uhr, Freitag: Nach Terminvereinbarung

Zusatzangebot im Rahmen der Beratungsstelle: A G’spia fürs Tier – Ukrainehilfe

Wohnraum für Vertriebene aus der Ukraine wird dringend gesucht!

Die Vermittlung von Wohnraumspenden übernimmt der Diakonie Flüchtlingsdienst.

Sowohl auf der Homepage der Helfer Wiens als auch per Mail unter wohnraumspende-ukraine@diakonie.at können Wiener:innen ihre Wohnraumspende melden.

Privatpersonen, Initiativen und Organisationen, die vertriebene Menschen aus der Ukraine unterstützen wollen, können sich über die Plattform where2help.wien vernetzen.

Weitere Informationen, wie Sie helfen können, finden Sie hier.

Aufenthaltsrecht für vertriebene Menschen aus der Ukraine:

Folgende Personengruppen haben bis vorerst 3. März 2023 ein Aufenthaltsrecht in Österreich.

  • Ukrainische Staatsbürger:innen und ihre nahen Familienangehörigen, die aufgrund des bewaffneten Konflikts die Ukraine verlassen haben.
  • Drittstaatsangehörige und Staatenlose mit Schutzstatus in der Ukraine (z. B. Asylberechtigte) und ihre nahen Familienangehörigen, die aufgrund des bewaffneten Konflikts die Ukraine verlassen haben.
  • Ukrainische Staatsbürger:innen, die sich bereits vor dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts rechtmäßig in Österreich aufgehalten haben und nicht zu ihrem Wohnsitz zurückkehren können.

Dieses Aufenthaltsrecht ermöglicht den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Wohnraum, zu medizinischer Versorgung und zu Bildung.

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